Theaterpremiere: "Rose" von Martin Sherman

Termin

Donnerstag, 29.10.2026, 20:00 Uhr

Ort

Passionskirche, Tölzer Str. 17, 81379 München

Beschreibung

„Rose“ von Martin Sherman Eine Produktion des Ensemble La Vie e.V. und René Rothe Management Spiel: Üke Schilling Regie: René Rothe Dramaturgie: Dirk Strobel Ausstattung: Ulrike Mitschke "Rose" ist die Lebensgeschichte einer in der Ukraine geborenen Jüdin im ausgehenden 20. Jahrhundert. Die Geschichte einer Frau, die Witz, Humor, Weisheit, Geist, Gefühl und Lebenskraft in sich vereinigt. Sie erzählt vom Untergang der jiddischen Kultur, von der Kluft zwischen liberalen und orthodoxen Juden und von der Entfremdung zwischen Israelis und Juden aus der Diaspora in der „Alten Welt“. Rose überlebt als einzige in ihrer Familie den Holocaust und nimmt in Amerika tatkräftig am wirtschaftlichen Aufschwung teil. Ihr Sohn Abbie jedoch wandert nach Israel aus, und ausgerechnet sein Sohn wird es sein, der eines Tages unter dem Einfluss ultraorthodoxer Siedler ein Palästinenser-Mädchen erschießt. "Rose" von Martin Sherman ist ein Stück der Stunde, obwohl es bereits im Jahr 1999 spielt. Rose, eine 80jährige Jüdin, sitzt in ihrer Wohnung in Miami Shiva, die traditionelle jüdische Totenwache für nahe Angehörige. Wir erfahren zunächst nicht, um wen es sich bei den Verstorbenen handelt. Sie ist allein. Nur die Geister ihrer Lebensgeschichte sind anwesend. Rose erzählt, dramatisch und mit feinem Humor, vom jiddischen Schtetl, vom Warschauer Ghetto, vom Verlust geliebter Menschen, von ihrer Fahrt auf der „Exodus“ nach Palästina, vom Neuanfang in den USA. Davon, wie ihre Kinder und Enkel sich in Israel an den verworrenen Fronten des Nahost-Konflikts positionieren müssen. Und schließlich auch darüber, für wen sie Shiva sitzt. Rechte bei: Litag Theaterverlag GmbH & Co. KG

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