Hamburgische Staatsoper
Adresse: Dammtorstraße 28, Hamburg
Website: http://www.staatsoper-hamburg.de
Die Hamburgische Staatsoper zählt zu den führenden Opernhäusern in Europa. Herausragende Opernproduktionen stehen auf dem abwechslungsreichen Programm, das fast 350 Jahre Musikgeschichte umspannt. Die Geschichte der Hamburgischen Staatsoper 1678 setzen kunstsinnige Hamburger Bürger*innen die Gründung eines öffentlichen Opernhauses durch: Ein Holzbau an der Ecke Gänsemarkt / Colonnaden entsteht. Die erste Opernpremiere ist die Uraufführung von Theilers "Adam und Eva oder der erschaffene, gefallene und auffgerichtete Mensch". Aufgrund von finanzieller Misswirtschaft und mangelndem Publikumsinteresse folgt 1763 der Abriss, doch zwei Jahre später wird die Wiedereröffnung gefeiert. Ab 1767 heißt das Theater „Deutsches Nationaltheater", in dem Sprechtheaterstücke von Lessing, Schiller, Goethe und Shakespeare sowie bald auch aufklärerische Opern wie Mozarts „Entführung aus dem Serail", „Die Zauberflöte", Beethovens „Fidelio" oder Webers „Freischütz" gezeigt werden. 1827 kommt es erneut zum Abriss; noch im selben Jahr folgt jedoch die Wiedereröffnung unter neuem Namen: Das „Stadt-Theater" an der Dammtorstraße. Gustav Mahler ist hier von 1891 bis 1897 musikalischer Leiter. Der heutige Name „Hamburgische Staatsoper" lässt sich auf die Umbenennung des Hauses im Jahr 1934 zurückdatieren. Als während des Zweiten Weltkrieges der Zuschauerraum durch einen Bombenangriff zerstört wird, bringt die „Stiftung Wiederaufbau der Hamburgischen Staatsoper" 1,5 Millionen Mark Sponsorengelder zusammen. Es entsteht ein neuer Zuschauerraum mit 1690 Sitzplätzen. 1975 wird das Haus durch eine weitere Bühne, die „opera stabile" – eine Experimentierbühne für zeitgenössisches Musiktheater – ergänzt. Die Hamburgische Staatsoper heute Unter dem Dach der Hamburgischen Staatsoper vereinen sich die Sparten der Staatsoper Hamburg, des Hamburg Ballett John Neumeier und des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Die Künstlerische Leitung der Staatsoper Hamburg unter der Doppelspitze von Opern- und Orchesterintendant Georges Delnon sowie Generalmusikdirektor und Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Kent Nagano hat sich im Bewusstsein der bedeutenden Tradition der Institution das Ziel gesetzt, im Spannungsfeld zwischen sorgsamer Pflege eines breiten Repertoires und markanter Leidenschaft für das Neue ein eigenes und erkennbares Profil zu zeigen; so wird die Tradition der Staatsoper Hamburg, regelmäßig Kompositionsaufträge zu vergeben und Uraufführungen herauszubringen, konsequent fortgesetzt: Beispiele sind u. a. „Stilles Meer" von Toshio Hosokawa, „La Passione" von Romeo Castellucci, „Senza Sangue" von Péter Eötvös, „Frankenstein" von Jan Dvorak, „BENJAMIN" von Peter Ruzicka und „Lessons in Love and Violence" von George Benjamin. Das Hamburg Ballett John Neumeier ist fester Bestandteil der internationalen Ballettszene und ein kultureller Botschafter Deutschlands. Im Zentrum steht Ballettdirektor und Chefchoreograf John Neumeier, der seit 1973 Künstlerischer Leiter der Compagnie ist und seit 1996 Ballettintendant. In seinen Werken verbindet er die Tradition des klassischen Balletts mit modernen, zeitgemäßen Formen und schafft damit eine unverwechselbare choreografische Sprache. Während die Hamburgische Staatsoper die Heimatbühne des Hamburg Ballett ist, findet das tägliche Training im Ballettzentrum in Hamburg-Hamm statt. Das Gebäude beherbergt zudem die 1978 von John Neumeier ins Leben gerufene Ballettschule des Hamburg Ballett sowie das Bundesjugendballett, das 2011 von John Neumeier gegründet wurde. Das Philharmonische Staatsorchester ist Hamburgs größtes und ältestes Orchester und blickt auf einen langen musikalischen Werdegang zurück. Als 1934 das „Philharmonische Orchester" und das „Orchester des Stadttheaters" fusionierten, trafen zwei traditionsreiche Klangkörper aufeinander. Bereits seit 1828 wurden Philharmonische Konzerte in Hamburg gespielt, Künstler wie Clara Schumann, Franz Liszt und Johannes Brahms waren regelmäßig zu Gast. Das Philharmonische Staatsorchester gibt pro Saison insgesamt rund 35 Konzerte und spielt über 240 Vorstellungen der Staatsoper Hamburg und des Hamburg Ballett John Neumeier.
Kommende Veranstaltungen
- Don Giovanni, 07. Oktober 2026 um 19:00
- Macbeth, 08. Oktober 2026 um 19:30
- Die Walküre, 10. Oktober 2026 um 18:00
- A Cinderella Story, 14. Oktober 2026 um 19:30
- Ballett - A Cinderella Story, 14. Oktober 2026 um 19:30
- Die Kameliendame, 21. Oktober 2026 um 19:00
- Ballett-Werkstatt, 25. Oktober 2026 um 11:00
- Wunderland, 30. Oktober 2026 um 19:30
- Sneak Klub, 03. November 2026 um 18:00
- Petruschka & L’Enfant et les Sortilèges, 07. November 2026 um 19:00
- Dornröschen, 08. November 2026 um 18:00
- Il turco in Italia, 15. November 2026 um 15:00
- Ruslan und Ljudmila, 29. November 2026 um 17:00
- Sneak Klub, 04. Dezember 2026 um 17:00
- Ballett - NEUE WELTEN, 05. Dezember 2026 um 18:00
- NEUE WELTEN, 05. Dezember 2026 um 18:00
- Il barbiere di Siviglia, 13. Dezember 2026 um 16:30
- Der Nussknacker, 16. Dezember 2026 um 19:30
- La bohème, 18. Dezember 2026 um 19:30
- La traviata, 03. Januar 2027 um 17:00
- ROMANTIC EVOLUTION/S, 08. Januar 2027 um 19:00
- Die Entführung aus dem Serail, 10. Januar 2027 um 18:00
- Die Möwe, 20. Januar 2027 um 19:30
- Guillaume Tell, 24. Januar 2027 um 18:00
- Die große Stille, 28. Januar 2027 um 19:00
- Un ballo in maschera, 07. Februar 2027 um 18:00
- FAST FORWARD, 14. Februar 2027 um 18:00
- Eugen Onegin, 21. Februar 2027 um 18:00
- Carmen, 28. Februar 2027 um 18:00
- Cavalleria Rusticana & Pagliacci, 07. März 2027 um 17:00
- MITTSU, 13. März 2027 um 18:00
- MITTSU: Virginia Woolf, 13. März 2027 um 18:00
- Ballett - MITTSU, 13. März 2027 um 18:00
- Scirocco, 23. März 2027 um 19:30
- Nijinsky-Gala, 29. März 2027 um 18:00
- Madama Butterfly, 01. April 2027 um 19:30
- Die kleine Meerjungfrau, 09. April 2027 um 19:30
- Le nozze di Figaro, 15. April 2027 um 19:00
- Erste Schritte, 21. April 2027 um 19:00